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SCHULKONZEPT - LOB- UND ANERKENNUNG
Leistung verdient Anerkennung
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Eine Schule, die eine Kultur des Lobs bewusst pflegt, weiß jede Woche - ohne Verkrampfung, ohne Standards zu unterlaufen -
hinreichend viel Gutes zu loben. Auf jeden Fall gilt:
Eine Schule, die nicht jede Woche Gutes zu loben weiß, hat eine Woche falsch gelebt!
Kinder wollen lernen, Kinder wollen leisten, Kinder wollen Lob und Anerkennung.
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Dieses mit Nachdruck und Deutlichkeit zu fördern,
fördert nicht nur die seelische Gesundheit und Anstrengungsbereitschaft, sondern allgemein eine Kultur des Geachtet werden,
der Achtsamkeit, der Aufmerksamkeit und wirkt auch den unseligen Streber-Schimpf-Verhinderungs-Parolen entgegen.
In einer Schule, in der Kinder öffentlich für besondere fachliche Leistungen, besondere Verantwortungs- und Hilfsbereitschaft,
für soziales Engagement ausgezeichnet werden, verlieren Einzelne, die mit "du Streber" Null-Bock-Stimmung verbreiten, an Gewicht.
Das Gute herausheben ist anspornender als Sanktionen.
Dabei Ansprüche setzen, die transparent sind, aber auch die Anstrengung der einzelnen Kinder, die je nach Vermögen im Ergebnis
in unterschiedlicher Ausprägung sichtbar wird, sensibel wahrnehmen. Dies sollten wir uns zumuten und ausbauen.
Was ist wichtig?
IMMER DAS GUTE anerkennen und herausheben.
Den Schülerinnen und Schülern, den Eltern auch, der Öffentlichkeit
insgesamt, soll damit gesagt werden: Du zählst hier, du bist wichtig, deine Fähigkeiten brauchen wir, deine Möglichkeiten
fördern wir, du bist einzigartig, und die anderen auch.

Das fördert Identifikation mit der Schule. Identifikation mit der Schule fördert das Lernen. Lernen zahlt sich im Leisten aus. Wo sich Menschen mit ihrem Lernort identifizieren, machen sie weniger kaputt. Sie entwickeln Einsatzbereitschaft, worauf alle Gemeinschaften, die Gesellschaft insgesamt, angewiesen sind.
Die Auszeichnungen werden in einem Portfolio gesammelt, denn vor allem auch lernschwache Kinder brauchen Zeichen, dass sie etwas können.
Orte und Zeiten des Öffentlichen Lobes an der Gesamtschule Holsterhausen
Die monatliche Versammlungen: Die Versammlung beginnt immer mit dem Lob. Die Schulleitung lobt; Kinder loben Mitschülerinnen und Mitschüler; Kinder loben Lehrerinnen und Lehrer. Der kleine große Mut im Alltag wird mit Mutkarten belohnt oder bestärkt.
Der Tag der Zeugnisausgabe: Besonderes Lob in Form von Auszeichnungsurkunden gibt es auf den Versammlungen am Tage der Zeugnisausgabe. Der "Aufsteiger des Jahres" erfährt hier gleichwertige öffentliche Anerkennung wie die Jahrgangsbeste.
Das Verantwortungsfest. Auf dem Abschlussfest vom Projekt: VERANTWORTUNG wird gezeigte Verantwortung gefeiert, besondere Leistungen werden öffentlich gewürdigt.
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