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Naturnahe Schulumfeldgestaltung » Grundsteinlegung »
Schule und Unternehmen arbeiten zusammen
- Zertifiziert als kommunales AGENDA-Projekt der Stadt Essen
- Hauptpreis beim Wettbewerb Zukunftsbrücken -Ideen gegen Jugendarbeitslosigkeit
Ministerium für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technologie
- Preisträger beim Umweltwettbewerb 2002, Stiftsquelle
- Projekt bei der Krupp Stiftung "Schule und Unternehmen"
Ein Zwischenbericht
"Aktion, Aktion, das bringt den Lohn! - Wie eine Schule etwas schafft, was sonst nicht zustande käme"
Das Schulgelände wurde von den Schülerinnen und Schülern in der Zusammenarbeit mit Auszubildenden
und Meistern in Eigenarbeit umgebaut Die Jugendlichen lernten dabei die einschlägigen berufsbezogenen
Fertigkeiten aus dem Baugewerbe und dem Garten- und Landschaftsbau kennen.
Unsere Haupt-Praxis-Partner
- das Garten- und Landschaftsbauunternehmen Peters
- die Bildungszentren des Baugewerbes (BZB)
Unsere Leitsätze
- Lernen ist mehr als Unterricht - das Leben stellt die Fragen
- Experten sind uns Partner beim Lernen
- Verantwortung baut auf
- Jeder Mensch ist kompetent
- Eigenes Tun lehrt mich am meisten
Für verrückt haben uns wohl viele erklärt. Wie soll eine Schule 150.000 € aufbringen? Und kann eine
so große Maßnahme weit gehend in Eigenarbeit gelingen? Die Unwägbarkeiten und Schwierigkeiten, die
beim Bauen auftreten, davon kann jeder berichten, der schon mal gebaut hat. Wir auch! Aber es gab
so viele schöne Erfahrungen und wir haben überall Menschen gefunden, die uns unterstützt haben.
Herzlichen Dank dafür.
Die 10.000 DM für das Landschaftsarchitekturbüro haben die Kinder selbst durch Dienste aufgebracht.
In die Planungsphase waren alle Kinder und Jugendlichen einbezogen.
Im Arbeitslehreunterricht und Projektphasen haben die Schülerinnen und Schüler Ausbildungsmöglichkeiten
und berufliche Praxis in folgenden Berufsfeldern kennen gelernt:
- Zimmerer (Bau von Sitzzäunen im BZB und Einbau vor Ort)
- Maurer (Bau von Sitzmauern, Einführung im BZB, Bau vor Ort)
- Pflasterer (Bau aller Wege auf dem Gelände)
- Garten- und Landschaftsbau (Wegebau, Auswahl von Pflanzen, Pflanztechniken, Stecklingsvermehrung, Mulchen)
Die Pflege des Geländes an der Böcklinstraße übernehmen Schülerinnen und
Schüler, z. T. in Form einer Schülerfirma der behinderten Kinder, die bei ihrer
Tätigkeit die Fertigkeiten des Berufes eines Gartenbauhelfers/einer Gartenbauhelferin erlernen
können. An der Keplerstraße gibt es inzwischen 112 Beetpaten, die ihre eigenen Beete pflegen.
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