 
Wege entstehen beim Gehen - doch es kommt darauf an, wohin die Wege beim Gehen
führen und wer wem auf den Wegen begegnet. Beliebigkeit braucht unsere Welt so wenig wie
Beziehungslosigkeit. Eine Gesellschaft, die sich selbst Gehalt und Halt geben will, braucht Orte
und Zeiten der Begegnung. Begegnungen, die berühren, die zum Nach-Denken herausfordern, die
mit Neuem konfrontieren, Gewohntes in Frage stellen, die aufregend sind und verunsichern,
Begegnungen, die damit immer auch Chancen zu neuen Erfahrungen und Erkenntnissen, zum Lernen
eröffnen.

Die Begegnung mit Menschen, die für etwas stehen, mit Menschen
unterschiedlicher kultureller Herkunft, mit Menschen, die Vorbild sein können, mit
Menschen, die als Zeitzeugen ihren Erfahrungsschatz weitergeben sind für die Fähigkeit,
sich auf Neues und Kontroverses einzulassen, für das Verstehen und die Verständigung
und zur Orientierung in der Welt unersetzbar.

Viele Menschen mit Botschaften waren bei uns. Wenn Menschen mit Botschaften auf den Versammlungen
sprechen und mit den jungen Menschen diskutieren, sind das für die Schülerinnen und
Schüler, aber auch für die Lehrerinnen und Lehrer prägende Erfahrungen.
Reale Begegnungen sind für das Verstehen und die Verständigung, sind für das Be-Greifen
durch Nichts zu ersetzen.

» diese Menschen waren bei uns zu Gast »
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